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Sensorikkurs

Am 22. Oktober fand in der Allgäuer Ölmühle für unsere Mitarbeiter ein Sensorikkurs über Speiseöle statt. Dabei wurden die Öle einer sensorischen Prüfung unterzogen, bei der Aussehen, Geruch und Geschmack mit den menschlichen Sinnen beurteilt werden. Vor der Verkostung sind einige Dinge zu beachten. Mindestens eine Stunde vorher sollte man auf Rauchen, schwarzen Tee, Kaffee, scharfes Essen und starke Parfums verzichten. Auch sollte man weder hungrig noch satt sein, um eine möglichst unverfälschte Wahrnehmung zu gewährleisten.

Für die Analyse werden etwa 15 Gramm Öl benötigt. Zuerst wird die Farbe betrachtet, dann wird das abgedeckte Gefäß mit dem Öl vorsichtig geschwenkt, um den Geruch gut wahrnehmen zu können. Nach der Geruchsanalyse werden etwa 3 Milliliter Öl langsam auf der Zunge verteilt. Das Öl wird entweder bei Raumtemperatur oder bei 28°C verkostet. Durch das Nachziehen von Luft verteilt sich das Öl in der Mundhöhle und kann so optimal beurteilt werden. Bei der Verkostung achtet man auf positive Attribute wie saatig, nussig, holzig oder strohig, die für Qualität stehen, während negative Noten wie fischig, tranig, ranzig oder modrig auf unerwünschte Eigenschaften hinweisen.

Zur Neutralisierung der verschiedenen Öle, darunter Rapsöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Leinöl, Olivenöl, Schwarzkümmelöl und viele andere, wurden Weißbrot und Wasser verwendet. Beim Olivenöl wurde besonders auf die drei Geschmacksrichtungen fruchtig, bitter und scharf geachtet. Diese gelten als Hinweise auf wertvolle und gesunde Inhaltsstoffe.