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// Pflanzliche Öle in der Ernährung

Öle und Fette sind ein großer Bestandteil unserer Ernährung. Doch das Problem ist, dass wir zu viele tierische Fette zu uns nehmen. Es wäre besser, wenn wir pflanzliche Öle bevorzugen. Dies hat verschiedene Gründe. Ein Grund ist, dass pflanzliche Öle fettlösliche Vitamine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren) liefern.

Omega-3-Fettsäuren

  • sind essentiell für unseren Körper
  • wichtig für Stoffwechsel, Aufrechterhaltung der Zellmembran, Herstellung von Hormonen im Gewebe
  • haben entzündungshemmende & immunsystemstärkende Wirkung
  • Für die richtige Verarbeitung im Körper ist ein Verhältnis von 1:5 zu Omega-6 Fettsäuren von großer Bedeutung.

Grund dafür ist, dass diese beiden ungesättigten Fettsäuren vom selben Enzym gespalten werden und dieses nur in bestimmten Mengen im Körper vorhanden ist. Wenn diese Enzyme mit Omega-6-Fettsäuren besetzt sind, können keine Omega-3-Fettsäuren mehr verarbeitet werden.

Omega-6-Fettsäuren

  • müssen über die Nahrung aufgenommen werden
  • haben Einfluss auf Cholesterinspiegel und Blutdruck, Beteiligung an Wachstums- und Reparaturprozessen
  • Wir nehmen zu viel Omega-6-Fettsäuren auf. Das Verhältnis sollte bei 5:1 liegen, momentan liegt es bei 8:1. Das bedeutet – wir nehmen 8-mal so viele Omega-6 wie Omega-3 Fettsäuren auf.

Gesunde, pflanzliche Öle sind wichtig für die neuronale Kommunikation im Gehirn. Sie sind also bedeutsam für die Informations- und Signalübertragung. Außerdem wirken sie sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.

Einige pflanzliche Öle enthalten die sogenannte Alpha-Linolensäure (eine bestimmte Omega-3-Fettsäure). Diese kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, deshalb ist es wichtig sie mit der Nahrung aufzunehmen. Durch sie wird im Körper Eicosapentaensäure hergestellt, welche eine Ausgangssubstanz zur Herstellung von Eicosanoiden darstellt. Diese sind für Herzmuskulatur, Blutdruck und Muskulatur wichtig.

Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass tierische Fette nicht unbedingt schlecht sind. Diese Fette enthalten z.B. die wichtigen Endstoffe EPA (Eicosapentaensäure), DHA (Docosahexaensäure) und ARA (Arachidonsäure). Bei pflanzlichen Fetten müssen ALA (Alpha-Linolensäure) und LA (Linolsäure) erst in diese wichtigen Endstoffe umgewandelt werden, wohingegen diese bei tierischen Fetten schon im Produkt vorhanden sind. Trotzdem ist es wichtig, nicht zu viele tierische Fette zu sich zu nehmen. Man sollte bevorzugt pflanzliche Fette verwenden und ein gesundes Verhältnis zu tierischen Fetten finden. Deshalb empfehlen Wissenschaftler ca. 300-600 Gramm hochwertige Fleisch- und Wurstwaren pro Woche zu essen.

Quellen:
Öle & Fette: Grundlagenwissen für eine gesunde Ernährung | Alle Infos (gesundheitswissen.de)
Omega-3: Die Wirkungen dieser Fettsäuren (zentrum-der-gesundheit.de)
Pflanzliche Öle und ihre Eigenschaften – Besser Gesund Leben
DHA, EPA + ALA: Omega-3 im Überblick – foodspring Magazine